Der gute Geist
von Wolfgang Maschmeier in Non-IT-News am 22. April 2010Über Engel habe ich bereits geschrieben. Ein Unbekannter hatte mir eine Anleitung “Wie ich Engel werde” mit der Dienstpost geschickt und Frau Zimmermann hatte den Brief vereinbarungsgemäß geöffnet.
Sicher gibt es Situationen, in denen man über ihn ins Schwärmen kommt und sagt: “Er ist ein Engel”. Der gute Geist für BBQ ist er auf alle Fälle. Dabei kannte ich ihn zunächst gar nicht. Überall wo ich hinkam, war er gerade bzw. war er bereits gewesen: Prüfungszentrum, Storkower Straße, Trautenaustraße und Teltower Damm. Irgendwann fragte ich: “Wer ist denn das?” “Das ist Herr Benuist, ‘unser’ Handwerker”. (Seinen Namen schreibe ich, wie ich ihn verstanden hatte.) Schätzen lernte ich Herrn B. beim Aufbau unserer Niederlassung in der Möllendorffstr. Ohne ihn wäre die Niederlassung nicht fristgerecht fertig geworden. Sein Einsatz kann gar nicht überschätzt werden. Er investierte Zeit: Feierabende, Wochenenden und Feiertage. Aber das ist nur die eine Seite. Sie wird komplettiert durch sein Mitdenken, richtiger Vordenken. Er hat viele sehr gute und auch kostengünstige Lösungen gefunden: seien es die Oberlichter-Rahmen, die Vorderhaus-Jalousetten, die abgestellte Wickelkommode, die Kombination von Sichtschutz und Infoständer oder seine neueste Idee, mit der er unserer Südseite die Sonneneinstrahlung nehmen will, um mit einem vorhandenen Beamer arbeiten zu können. Er ist mit Leib und Seele dabei und versprach, die angebotenen Lösungen auch dann zu installieren, wenn er sich ausschließlich seinem „Rentnerdasein“ widme. Diese Absicht hat er nicht realisiert. Er hat wieder neue Aufträge angenommen und arbeitet diese nach Dringlichkeit ab. Der Teltower Damm ist zurzeit wichtiger. Wir müssen mit unseren „Verschönerungen“ warten. Da Herr Benoist – das gehörte „u“ ist ein „o“ – von seinem Sohn unterstützt wird, wird das sicherlich nicht sehr lange sein, bis wir ihn wieder bei uns in der Mölle begrüßen können.
Der Maler „für die feinen Oberflächen“ (Uwe Buchwald), der mir nachträglich seine Visitenkarte brachte, bemerkte zum damaligen Blogeintrag „Die Handwerker“: „Der Dietrich fehlt doch noch!“ „Ja, der bekommt seinen eigenen Beitrag“, versprach ich. Aus der Vielzahl der Bilder entschied ich mich für diese:
1. Herr Benoist wird beim Teppichverlegen von seinem Sohn unterstützt.
2. Herr Benoist betrachtet seine kleberverschmierte Hand.

Die kleberverschmierte Hand

Herr Benoist und Sein Sohn beim Teppichverlegen

